Donnerstag, 17. April 2014

Pusteblumen


Des einen Freud, ist des anderen Leid.
Während meine Schwiegermama den Kampf gegen die Windmühlen aufgenommen hat und versucht, die Pusteblumen in ihrem Karten zu minimieren (damit es nicht noch mehr werden), habe ich mich heute sehr über diese Pracht gefreut. Habt ihr schon mal eine Wiese mit soooo vielen Pusteblumen gesehen?
Hier passiert das jedes Jahr an ein paar besonderen Tagen. Wir wohnen in den Weinbergen und wenn wir spazieren gehen, eigentlich immer in den Reben.
Vor ein paar Tagen war dort alles gelb, alles voller Löwenzahn. Das sieht schon wunderschön aus. Aber in wenigen Tagen verwandelt sich dieses gelb in ein Feld aus weißem, weichem Pusteglück!
Zum Glück war es windstill und fast alle Pusteköpfchen hatten noch ihre Schirmchen.

Und jetzt stellt Euch vor, ihr seid wieder Kinder (oder ich). Was tut man da??
Mitten durchrennen, pusten, pflücken, schütteln und sich am Schirmchenfliegezauber freuen!
Und genau das haben wir getan. Groß und Klein (und sogar der Kater war dabei).

Und jedes mal denke ich mir dabei: Das mit der Weiterverbreitung hat die Natur in diesem Fall extrem clever gelöst! 
Und da helfen wir ihr gerne dabei, als kleiner Wirbelwind. ;o)


Mittwoch, 16. April 2014

Schreck lass nach!


Ein kurzer Schwank aus meinem Leben...
Ich hatte Euch ja geschrieben, dass ich einen wundervollen Mama-Mia-Tag in unserem Lieblingsfreizeitpark verbracht habe. Dort hat sich folgendes zugetragen:

Während die Kleinen im Kletterhaus fröhlich herumtollten, konnte ich mich doch hin und wieder von meinem Buch losreißen, um nach dem rechten zu sehen. Und als ich dies das erste mal tat und um eine Ecke lief bin ich so was von erschrocken:
Ich sah dieses Bild vor mir!!
Wie viele Gedanken kann man in einer Sekunde eigentlich denken?? Bei mir lief das in etwa so ab:

"Da ist ja noch ne dicke Mama. Die hat aber mehr auf den Hüften als ich. Aber netter Rock. SCHRECK!! Das bin ja ich! Ich stand ja seit ein paar Wochen nicht mehr auf den Waage, aber soooo schlimm? Ahhh! Wir sollten uns auch endlich einen großen Spiegel irgendwo aufhängen. Nochmal Ahhh! Diese Hüften, diese Beine,... 
- Pause- 
Oh. Ein Zerrspiegel."

An diesem Tag habe ich mich mit dem Nesthäkchen noch vor viele Zerrspiegel gestellt und wir haben so viel gelacht. Aber dieser erste.... Krass.

Soviel zu verzerrter Selbstwahrnehmung. ;o)

Sonntag, 13. April 2014

Glückliche Kinder...


Heute war "Mama-Mia"-Tag. Jedenfalls fast. Denn eigentlich sind diese Eltern-Kind-Solo-Tage ja nur für zwei. Das war heute ein klein wenig anders, denn unsere Jüngste hat sich einen Tag im "Europark" gewünscht und da ich einer guten Freundin einen Gefallen tun wollte, habe ich eines ihrer Kinder einfach mitgenommen.

(Aber keine Sorge: wir gehen dafür noch zu zweit ins Schwimmbad, so als kleiner Ausgleich!)

Der größte Wunsch des Nesthäkchens war es heute in diesem Freizeitpark den Indoorspielplatz aufzusuchen. (Nicht das es dort unzählige, gigantische Karussells, Achterbahnen,... geben würde).
Gesagt getan... und während die zwei süßen Motten alleine durch die drei Stockwerke aus buntem Schaumstoff tobten, habe ich und mein neuer Freund ein paar schöne Minuten auf einem Bänkchen am Rande des Geschehens verbracht. Unterbrochen wurde ich nur hin und wieder von lauten Gekicher. ;o)
Und das Buch war auch noch lesenswert. Prima!

Wir hatten einen wundervollen und lustigen Tag und während ich gerade diese Zeilen schreibe, werde ich schon wieder von lauten Kinderlachen begleitet. Der Mittlere hat Übernachtungsbesuch und die beiden liegen gemeinsam im Hochbett, hören CD und haben es so lustig.
Und da ja heute die Ferien beginnen, ist mir die Uhrzeit auch völlig schnuppe und ich freue mich einfach nur!

Glückliche Kinder - glückliche Mutti!

Samstag, 12. April 2014

Zaubergitarre

Darf ich vorstellen: eines der drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde:


Meine Gitarre und ich... das ist eine Geschichte für sich. (Eine voller Leidenschaft, Liebe und Ehrgeiz, Tränen und Abenteuer!)  Leider ist das da auf dem Bild, eigentlich gar nicht meine, sondern die meines Mannes. Ich besitze keine eigene, aber ich bin die einzige, die sie benutzt. Einen Namen hat sie leider keinen. Schade eigentlich! Alois wäre doch schön. ;o)

Viele, sehr viele Stunden meines Lebens habe ich schon klampfend verbracht... ich spiele, was ich singen kann und mag. Mal mehr mal weniger, mal laut, mal leise, machmal sogar schön.

Heute morgen hat sich folgendes zugetragen:
Nachdem alle Kinder aus dem Haus waren, ich bereits die Waschmaschine gestartet und einen netten Einkaufstratsch beim Metzger hinter mir hatte, wollte ich das obere Stockwerk saugen gehen. Auf meinem Weg fiel mein Blick auf die Gitarre, die schon wieder recht angestaubt in ihrer Ecke auf Beachtung wartete.

Aus irgendeinem sehr dubiosen Impuls heraus, habe ich mir die Gitarre geschnappt und habe das Haus verlassen. Bin schnurstracks zu unserem Nachbar (der katholischen Kirche) gelaufen, habe mich dort niedergelassen.
Die Kirche war leer, aber dennoch ist es mir schwer gefallen die ersten Töne zu spielen und zu singen, diesen riesigen Raum mit Musik zu füllen.

Aber dann: Wow! Es war die entspannteste halbe Stunde, die ich seit langem hatte... 

Und was lernen wir daraus? Spontanen (skurrilen) Impulsen ruhiger öfter mal nachgeben, vielleicht kommt ja was (ent)spannendes bei raus!

Dienstag, 8. April 2014

Kettenkarussell

Ich habe lange überlegt, mit was ich Euch denn nach einer so langen Pause wieder begrüßen könnte. Vielleicht mit einem zweieinhalb-WochenGlückBlick? Aber ich habe in der ganzen Zeit fast keine Fotos gemacht... (obwohl durchaus viel passiert ist ;o).
Oder ich könnte gleich mal mit "3/4 von mir" einsteigen... aber auch davon lasse ich lieber die Finger und schaue, ob ich bis Sonntag nicht noch ein bißchen Schadensbegrenzung betreiben kann.



Und dann bin ich über dieses Bild gestolpert, es ist am Wochenende entstanden, da hat nämlich unser allerliebster Freizeitpark seine Tore für die neue Saison geöffnet und wir haben den herrlichen Sonntag gleich genutzt und einen tollen Familientag dort verbracht.
Und wieso nun gerade das Kettenkarussell? Weil mir dazu ganz spontan was in den Sinn kam:
  • Unsere Jüngste hat sich zum ersten mal ins Kettenkarussell getraut. Erst wollte sie nicht so richtig, aber mit Papa ging es dann doch. Und schließlich hat es ihr so gut gefallen, dass es ihr Herzenswusch war noch einmal zu fahren. Und so ist sie mit ihrer Schwester kurz vor dem nach Hause gehen noch eine Extrarunde gewirbelt.
    Manchmal kosten neue Dinge nämlich eine Menge Überwindung, aber wenn man sich nicht traut, kann man auch eine ganze Menge verpassen!!
  • Jetzt ist es dann vorbei, mit Bummelbähnchen fahren. Unsere Kleinste wird groß und nicht nur sie: In diesen zwei Wochen hat sie ihren ersten Zahn verloren, meine Große ist das erste mal mit dem Rad in die Schule geradelt (ca. 10km), die drei waren das erste mal einen ganzen Abend alleine und wir nicht in "Rufweite" (so mit sich selber ins Bett bringen und Co), die Zusage für die neue Schule unseres Mittleren kam,...
    Das Leben dreht sich immer weiter (machmal fast ein bißchen schnell!)
    Meine Erkenntnis: Nicht zum nächsten Fahrgeschäft linsen, sondern die Fahrt jetzt und genau in diesem Augenblick genießen!
  • Meine Wochen gleichen gerade einer solchen Kettenkarussellfahrt. Montag morgen: es geht los, kaum Zeit die Augen zu öffnen, schon bin ich mitten im Alltag, Kinder wecken, Vesper richten, ab zur Arbeit. Ich fliege hoch und höher... Essen machen, Mittagsprogramm, schnell noch einkaufen und eine Maschine Wäsche waschen. Der Fahrtwind pfeift mir ins Gesicht. Elternabend, tanzen, Wochenplanung mit dem Mann. Auto waschen gehen, Fußballspiel, Geburtstagsbruch... was die Fahrt ist schon vorbei? Die Woche rum? Aber ich wollte doch noch bloggen, ausmisten, ein Buch lesen, Zeit mit meinem Lieblingsfreunden verbringen.
    Was und schon wieder Montag? Neue Fahrt, losgedreht, hochgewirbelt...
Wow! Das geht so rasant!! In 12 Tagen ist Ostern. 

Ich muss mir eingestehen, dass ich nicht alles schaffe. Nicht das Praktikum, den (fast) perfekten Haushalt, bewusste Zeit mit den Kindern, ausmisten, bloggen, Zeit mit wichtigen Menschen, Sport,... 
Die Stunden sind gerecht verteilt, jeder hat 24. Und ich behaupte, ich nutze meine schon recht sinnvoll... aber alles geht einfach nicht. Aber was weglassen??

Mein Lieblings-Mann meinte, ich solle all die Dinge, die ich machen will und muss mal zu Papier bringen und mich dann nicht fragen: was könnte ich streichen (denn eigentlich will ich davon nichts streichen), sondern, auf was kann ich auf keinen Fall verzichten:

Diese Sichtweise macht einen gewaltigen Unterschied und plötzlich ist mir klarer geworden, was mir jetzt im Moment wirklich wichtig ist.
Und leider gehört dieser Blog nicht zu den Top drei... nicht das er mir nicht wichtig wäre oder mir keinen Spass macht, im Gegenteil! Aber das fast tägliche schreiben, wie in den ersten drei Monaten werde ich nicht durchhalten können. 
Deswegen etwas seltener, aber dafür mit um so mehr Liebe! Versprochen!!
;o)

Die Fahrt für diese Woche hat schon wieder begonnen, neben mir jauchzt meine süße, kleine vor Vergnügen, die Großen winken mir zu und ich versuche diese Fahrt - diese Woche - bewusst zu genießen. Und die nächste Runde auch und die danach noch mehr...






Donnerstag, 3. April 2014

April...


Der Übergang von März zu April lief blogtechnisch irgendwie anders, als gedacht.
Aus meiner ganz kurzen "OhGottichhabsovielzutun!" Blogpause wurde jetzt doch eine etwas längere...
Einige haben sogar nachgefragt, ob alles in Ordnung sei:
Ja, alles gut, nur der ganz normale Wahnsinn!! :o)

Aber nicht nur beim bloggen, auch sonst lief hier gerade einiges drunter und drüber.
In meinem Leben purzelt gerade einiges durcheinander, das "neue" Arbeiten in der Rehaklinik macht mir zwar wahnsinnig Spass, frisst aber doch mehr Zeit, als ich dachte.

Und auch sonst scheint es, als ob ich mir gerade etwas viel vorgenommen habe, vor allem zu viel auf einmal. Typisch ich. Da gibt es definitiv noch Arbeitsbedarf.

Auch das kommende Wochenende ist voller, toller Events, aber dafür fehlt die freie Zeit...

Aber ab Montag geht es hier dann wieder richtig los...
Bis dahin wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende und schicke Euch ein paar Lieblingsblümchen (die hat mein toller Mann mir gestern geschenkt!).