Donnerstag, 27. März 2014

Gebirge

Nein, ich war nicht wandern in den Bergen... sondern ich verrate Euch heute mein absolutes Lieblings-Kuchenrezept. Meine liebe Nachbarin hatte diese "Buchteln" mal zu einem Fest mitgebracht und wir waren alle total begeistert! Zum Glück hat sie mir das Rezept verraten und ich habe es inzwischen so oft nachgebacken, dass ich es schon auswendig kann. ;o)

"Gebirge" haben es meine Kinder getauft, da ich ja zur Fraktion der Nichtsoganzexakten-Backkünstlerinnen gehöre und die einzelnen Schnecken immer ganz unterschiedlich aufgehen.
Hier also das Rezept:



Gebirge

75g geschmolzene Butter
1/4l warme Milch
75g Zucker
1P Vanillie-Zucker
2 Eigelb
1 Würfel Hefe

Dies alles miteinander gut verrühren.

500g Mehl
1Pr. Salz

Dazu das Mehl und das Salz geben und alles gut miteinander verkneten.
Der Teig ist dann noch ziemlich klebrig, aber das darf so sein.
Gut abdecken und warten, ein Stündchen sicher. (Mit den Gehzeiten nehme ich es nicht so genau. So, wie es gerade in meinen Tag passt... Gefühlssache.) Und sich dann über das Hefewunder freuen. Ich finde es jedes mal wieder erstaunlich, was dieser kleine, braune Würfel für Zauberkräfte hat.


Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche groß ausrollen und ihn dann zu einer langen Schlange wieder aufrollen. (Und ihr habt nichts überlesen, da kommt keine Füllung rein. Dürft ihr aber natürlich gerne probieren und mir dann berichten).




In ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und in eine gebutterte Auflaufform legen. Gerne ein bißchen Platz zwischen den Schnecken lassen, denn die gehen ja noch weiter auf.


80g Butter schmelzen und die Schnecken üppig damit einpinseln. Dann noch brauner Zucker und Mandelblättchen oben drauf. Fertig.


An dieser Stelle darf man das ganze gerne noch mal ein halbes Stündchen abgedeckt gehen lassen, geht aber auch ohne, wenn es mal schnell gehen muss.

Den Ofen auf 175° Umluft vorheizen und das Gebirge dann für 20-25 Minuten in den Ofen schieben.
(Zur Sicherheit nach dieser Zeit einmal mit dem Holzstäbchen reinpieksen).




Nach dieser Zeit duftet das ganze Haus herrlich nach Hefegebäck und aus allen Zimmern strömen die Familienmitglieder gierig in die Küche. 
Jetzt nur noch liebe Menschen einladen, Kaba und Milch auf den Tisch stellen und genießen.
Schmeckt warm am allerbesten!!


Mittwoch, 26. März 2014

Na, wer eigentlich??

Heute hat jemand, mit ich mal vor zig Jahren Abi gemacht habe, ein Kommentar hinterlassen. Da wurde ich doch stutzig. (Hab mich aber auch sehr gefreut!! Wie geht es Dir?)
Und so kam wieder ein mal die Frage auf: Wer liest das hier eigentlich??

Wenn ich schreibe, schreibe ich ja immer nur für mich. Das ist vor allem bei den "3/4 von mir" Posts wichtig, denn würde man all die Menschen, die das dann lesen vor mir auf stellen, würde ich garantiert anders schreiben. Oder besser gar nicht. Wieso eigentlich? Wieso trau ich mich, für mich alleine, meine Gedanken so zu formulieren, wie sie mir gerade in den Sinn kommen, aber für andere Menschen "verstelle" ich mich? Bin ich verwundbarer, wenn ich Dinge Preis gebe? Schließlich weiß jetzt Hinz und Kunz (so wollte ich übrigens ursprünglich unsere beiden Kater nennen) doch einiges mehr über mich, als ich über Sie. Wenn ich überhaupt irgendetwas weiß.

Am liebsten würde ich Euch alle mal zu nem riesigen Picknick einladen. Dann hätte ich mal einen kleinen Überblick, würde wohl alte Bekannte wieder treffen und tolle neue Bekanntschaften machen...

Die Vorstellung ist toll, spannend und beängstigend zugleich.
Deshalb schreibe ich wieder weiter für mich alleine... einfach so.

Und damit ihr auch noch etwas davon habt, dürft ihr Euch morgen auf ein tolles Rezept freuen. ;o)



Dienstag, 25. März 2014

Vergiss-Mein-Nicht

Manche Tage laufen so völlig anders ab, als man sich das noch morgens im Bett vorgestellt hat. Heute war so ein Tag. Voller Überraschungen...

Eine kleine Fee hat wohl heute an mich gedacht und mir über Mittag ganz überraschend zwei Stunden "Freiheit" geschenkt.
Da ich am Wochenende bei diesem nicht ganz so einladenden Wetter schon ganz viel Haushalt erledigt hatte, habe ich mir diese Zeit genommen. Für mich. Einfach so.
Und da dieser Tag ja eigentlich anders geplant war, waren auch alle Kinder über mittag bestens versorgt. Und das habe ich genutzt.
Ich war zuerst einkaufen und dann... 
... bin in hier in die große Gärtnerei gefahren und habe mich treiben lassen, ein paar Ideen für mein Terässchen gesammelt und mich gefreut. Einfach so.


So viel herrliches Grün!! 
Und weil ich immer noch etwas Zeit hatte, bin ich Essen gegangen. Ich alleine, mit mir. 
Keiner wollte etwas von mir und ich habe getankt: Ruhe!
Auch ein paar Gedanken zu meinen Prioritäten sind da zwischen durch geschwirrt, denn alles, liebe Marion geht halt nicht gleichzeitig. Da muss ich noch etwas an mir arbeiten. Ein Projekt nach dem anderen... doch wo nur beginnen?

Vielleicht mit einem fantastischen Essen? Das ist immer ein guter Anfang. ;o)



Was ihr auf diesem Bild nicht sehen könnt, sind die gefühlten zwanzig Knoblauchzehen, die in diesem Dip verarbeitet waren. Man, war das lecker!!


Und hier noch ein kleiner Eindruck, wo ich gespeist habe. Es ist ein altes Gewächshaus, dass in ein Restaurant umgewandelt wurde. Während ich da saß, kam sogar die Sonne raus. Merke: unbedingt mal hingehen, wenn es wie aus Eimern schüttet, dass ich sicher eine phänomenale Geräuschkulisse!

War es egozentrisch von mir die Kinder nicht früher bei der Oma einzusammeln? Oder wenigstens diese Zeit nicht noch mehr zum putzen zu nutzen??

Ich finde: Nein! Denn das Glück meiner Familie steht ganz oben auf meiner Projektliste. Und meinen Lieben geht es dann gut, wenn es mir gut geht. Wenn ich entspannt bin und alles etwas leichter nehme. Wenn ich von Herzen lachen kann und weiß, was ich will. Wenn ich den Kindertrubel genießen und mich drüber freuen kann. Aber das kann ich nur, wenn ich zwischendurch mal hier raus komme, zur Ruhe komme, bei mir ankomme.

Und deswegen durfte auch zur Erinnerung ein kleines Blümchen aus der Gärtnerei hier einziehen. Ratet mal welches:

Samstag, 22. März 2014

WochenGlückBlick {22.03.2014}

Eine wunderschöne, volle Woche geht zu Ende und ich war richtig froh, als ich heute morgen die Regentropfen plätschern hörte... Erstens weil ich mich immer über Regen freue. Zweitens, weil wir eine herrliche Frühlingswoche hatten und die Natur dringend etwas Wasser braucht und drittens, weil hier einiges im Haushalt liegen geblieben ist und ein Wirbeltag bei so einem Wetter viel mehr Spass macht.
Nachdem jetzt schon mal im Erdgeschoss wieder Ordnung eingezogen ist (dank der Mithilfe meiner fleißigen Familie), gönne ich mir eine kurze Pause und erzähle Euch von einigen Glücksmomenten meiner Woche:


Gestern haben wir eine Freundin unserer Großen besucht, denn diese haben gerade Hundewelpen. Schon zuckersüß diese kleinen Fellballen. Und weil es der stolzen Mutter gerade nicht so gut geht, durfte ich eines mit der Flasche füttern... Oooh!!


In der (hoffentlich) neuen Schule unseres Mittleren war "Tag der offenen Tür". Als er dieses Plakat dort sah, ist er vor lachen fast umgefallen. Ich glaube, das ist das schönste Geräusch auf der Welt: Herzerwärmendes, schallendes Kinderlachen!!


Letzten Sonntag haben wir den Nachmittag im Garten meiner Schwiegereltern verbracht. Da mein Liebster sonst den Großteil seiner Tage am Schreibtisch verbringt, hat er die Sonne besonders genossen.
Und ich bin das erste mal mit meinem Mann zusammen auf dem Trampolin gehüpft. Das hat dem Sohnemann sicher genauso viel Spass gemacht, wie uns beiden "Großen".



Blühende Magnolien... mehr Worte brauche ich da nicht. ;o)


Am Donnerstag haben sich spontan drei große Mädels bei uns zum Cakepop machen verabredet.
Die Küche sah zwar hinterher aus wie Sau, aber immerhin haben sie alles ganz alleine gemacht und geschmeckt haben die Kuchenkugeln köstlich!


Gestern bin ich mit dem Radl in die Stadt gefahren und hab auch etwas Zeit gehabt in meinem Lieblingsbuchladen zu stöbern. Dieses bunte Schatzkästchen kommt definitiv auf meine Geburtstagswunschliste!! Es macht so Lust auf mehr Farbe, mehr Kreativität und mehr "einfach tun!".

So, dann gehe ich jetzt an meinen Wäscheberg und wenn dann alles erledigt ist, wird heute endlich mal wieder die Nähmaschine rausgeholt.
Ich wünsche Euch von Herzen ein entspanntes Wochenende und eine tolle Woche!


Freitag, 21. März 2014

12753 Tage

Ich bin heute exakt 12753 Tage alt. Wow! 
Ist das viel? Ist das wenig? Wie viele da noch kommen werden? Habe ich die bisherigen gut genutzt??

Ich hatte heute eine nette Unterhaltung mit einem älteren Herrn, der vor knapp vier Wochen durch einen Herzinfarkt aus seinem Alltag gerissen wurde.
"So was passiert doch immer nur den anderen", hat er, ebenso wie fast alle, bis zu eben diesem Unglückstag gedacht. "Wieso versteht man erst, dass jeder einzelne Tag wertvoll und wichtig ist, wenn es fast zu spät ist?"
Oh, wie recht er doch hat!!!
Eigentlich habe ich auch schon genug erlebt, um diese Weisheit verinnerlichen zu können. Doch mein Alltag, der listige Fuchs, schafft es immer wieder, das wirklich Wichtige zurück zu drängen und so verzettel ich mich in Oberflächlichkeiten, vergeude meinen kostbaren Tag. Mit dem Gefühl: ich hab ja noch ewig Zeit...




(Wer auch seine bisherigen Lebenstage wissen möchte der klickt einfach HIER.
Ich bin gespannt, was Euch dazu so durch den Kopf geht.)


Donnerstag, 20. März 2014

der hoffentlich perfekte Kalender und seine sehr lange Geschichte

In manchen Punkten bin ich doch sehr speziell. Zum Beispiel, was meinen Kalender angeht. Ich kann zwei Nachmittage durch die Geschäfte laufen und doch nicht den richtigen und perfekten Kalender gefunden haben. Puh. Da finde ich mich selbst sogar ziemlich anstrengend!

Zum Glück bin ich in den letzten Jahren da drumrum gekommen, weil ich (meinem Mann zu Liebe) auf einen digitalen Kalender umgestiegen bin. Eigentlich super genial. Er und ich können beide darauf zugreifen und Termine ändern und verschieben. Zusätzlich hat jeder (auch die Kinder) eine eigene Farbe, was das ganze doch recht übersichtlich macht.
Zu Beginn habe ich noch parallel zur Sicherheit einen handschriftlichen Kalender geführt, doch irgendwann habe ich gelernt zu vertrauen. Yeah.

Letztens hatte ich nachts schlecht geträumt, weil mir so viele Dinge, so viele unerledigte Aufgaben und so viele Ideen im Kopf rumgespukt sind. Und ich habe begonnen, diese aufzuschreiben.
Und dabei merkte ich, wie gut es mir tut, die Dinge aus dem Kopf zu haben. Und wie gut es tut, sie einfach schnell aufzuschreiben und nicht das Programm aufrufen zu müssen und einzutippen, Tippfehler zu korrigieren, anderes Programm aufmachen, Liste wählen,... (ich habe zusätzlich zu meinem Kalender auch noch eine Listen-app, in der ich meine Einkaufslisten führe, Buchwünsche aufschreibe, Todo´s vermerke,...

Und ich habe beschlossen, ich möchte wieder einen richtigen, echten, altmodischen Kalender.
Einen, in dem ich alles planen, Ideen kritzeln und Listen schreiben kann. Einen in dem man die Wochen vor und zurück Blättern kann. Irgendwie behalte ich da mehr die Übersicht.

Doch das stellte mich wieder vor eine neue, große Herausforderung. Was denn nur für einen...
Zum Glück gibt es ja das Internet und schnell waren viele tolle "Familienplaner" gefunden.
Nach einem ganzen Abend und einer halben schlaflosen Nacht, ist es dann passiert. Es war Liebe auf den ersten Klick!

Leider hat das Internet auch einen Nachteil. Es ist global vernetzt. Und eben dieser fantastische Kalender, wird in den USA produziert und auch nur dort versandt. Ich habe extra noch eine Mail geschrieben, ob es nicht doch irgendeine Möglichkeit gäbe... Nö.

Wie der Zufall so will, bekam mein Mann letzte Woche Besuch, von einer uralten Freundin. Aus den USA.
(Ihr könnt es euch sicher schon denken). Ohne diese Frau zu kennen und mit ziemlich schlechtem Gewissen, habe ich sie gefragt, ob sie sich eventuell vorstellen könnte, dass ich den Kalender zu ihr liefern lasse und sie ihn dann mitbringt. (Und das auf Englisch... oh Gott!)
Aber manchmal zahlt sich Dreistigkeit doch auch aus! ;o)


Und nun liegt er hier! Tada!!



Ich finde ihn sooo schön! Vorne drauf sind die Initialen meiner drei Süßen. Die Farben sind in echt auch noch viel toller!!
Am Wochenende werde ich mich mal da hinein vertiefen und dann wird DURCHGEWIRBELT!!
In das Innenleben lasse ich Euch dann ein anders mal spickeln.

Euch also einen tollen, durchorganisierten Tag mit ganz vielen, kleinen Glücksoasen...




Mittwoch, 19. März 2014

DAS Argument

Habe ich Kinder? Ja.
Helfen diese freiwillig im Haushalt mit? Nein.
(Fairerweise sollte ich vor das "Nein" noch ein "des Öfteren" setzen).

Wenn ihr diese zwei Sätze ebenso beantworten würdet, dann habe ich da was ganz schönes im aktuellen Spiegel Wissen gefunden:


Also merkt Euch: §1619, Bürgerliches Gesetzbuch. Egal ob Tischdecken, Müll rausbringen, Wäsche zusammenlegen, Treppe fegen,...  So kann man jede Diskussion im Keim ersticken. Denn Gesetz ist Gesetz!! ;o)

Samstag, 15. März 2014

WochenGlückBlick {15.03.2014}

Ich glaube, Freitage entwickeln sich gerade zu meinen Lieblingstagen. Der Alltag der Woche ist erledigt, wir hatten wieder sehr netten Besuch und das ganze Wochenende liegt noch vor uns... fühlt sich verdammt gut an.
Was sich auch gut anfühlt ist das Betrachten der Fotos dieser Woche. Es waren doch wieder ein paar besonders schöne Momente dabei:


Letztes Wochenende hat der Frühling hier so richtig zugeschlagen: Sonne pur. Wir haben mit den Kindern den Schlossberg erklommen und wurden mit einem tollen Ausblick auf die Stadt belohnt. 
(Ist euch schon mal aufgefallen, wie zufrieden und glücklich alle Menschen aussehen, wenn die Frühlingssonne sie das erste mal kitzelt??)



Jeden Tag kann man meinen "Treppenblumen" dabei zu sehen, wie sie wachsen. Über meinen Minibalkon freue ich mich wirklich jeden einzelnen Morgen!


Zu meinem Praktikum bin ich bei diesem herrlichen Wetter immer geradelt. Und heute morgen wurde ich dafür mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt.


Und damit nicht genug... auch noch ein putziges Eichhörnchen kreuzte meinen Weg. Und es blieb da so lange sitzen, dass ich sogar die Kamera zücken konnte. Ein sehr fotogenes Exemplar!


Ich habe endlich angefangen, unseren Speicher durchzuwirbeln. (Das ist gerade die Aufgabe, vor der ich mich am meisten Drücke.) Da werden am Wochenende sicher noch einige Stunden drauf gehen. Aber da morgen hier Altpapier gesammelt wird, habe ich das als Startschuss genommen und alle Kartons von oben einfach mal durch die Luke in unseren Flur geworfen.
Inzwischen sind sie fein säuberlich zerlegt und warten auf ihr Schicksal.
Und so ein "VormirherschiebeProjekt" endlich anzugehen fühlt sich sehr befriedigend an. 



Unsere beiden Kater genießen die Sonne genauso sehr wie wir und verbringen den Großteil ihrer Zeit draußen. Um so mehr genieße ich es dann, wenn einer der beiden doch mal wieder nach Hause schleicht um zu kuscheln.

Ohne Foto, aber sicher das Highlight war ein lustiger, spannender und toller Besuch aus den USA. Zwei alte Bekannte meines Mannes sind mit ihren Kindern zur Zeit in Deutschland und haben auch bei uns vorbeigeschaut.
Wir haben uns herrlich unterhalten und die Kinder haben dies auch versucht (was nicht so einfach ist, wenn die einen nur Englisch und die anderen nur Deutsch können.)
 ;o)

Zum Schluss natürlich uns allen noch ein herrliches Wochenende und eine spannende Woche voller Glücksmomente!





Donnerstag, 13. März 2014

Chaotischer Start


Heute war also der erste Tag meines Praktikums und der hat mal wieder sehr Marion-typisch angefangen: und zwar mit einem Anruf um 11 Uhr mit den Worten meines neuen Chefs: "Wir vermissen Sie."
Schreck, ich hätte um 8 Uhr schon dort sein sollen. Leider nicht auf dem Plan, den ich mir ausgedruckt hatte. Da stand nämlich 13 Uhr.

Das ganze war etwas chaotisch und wir hatten uns direkt vorher nicht mehr abgesprochen... war wohl schon mein Fehler. Na prima!
Aber ich war sehr positiv überrascht, wie entspannt wir beide damit umgegangen sind. ;o)
(Keine "OhGott" und Panikattacken meinerseits.)

Auf jeden Fall hatte ich doch noch einen schönen Start und eine sehr entspannte Mittagspause in der Sonne (die Rehaklinik ist direkt am Kurpark, sehr praktisch um kurz an der frischen Luft zu entspannen). 
Meine supertolle, neue, frühlingsgrüne Tasche und ich haben es jedenfalls sehr genossen.

Und dann hatte ich auch noch rechtzeitig Feierabend um unseren amerikanischen Besuch empfangen zu können. 
Und ein zweites mal war ich sehr positiv überrascht: Ich war nie eine Leuchte in Englisch und mein aktiver Wortschatz ist zum Heulen, aber verstanden habe ich eigentlich alles. Da zahlt es sich jetzt doch aus, dass ich ein paar englischsprachige Blogs lese und mit meinem Mann die Serien im Original anschaue. Yeah!

Aber jetzt bin ich platt von diesem vollen, tollen Tag!
Ich finde neue Dinge herrlich. Da fühl ich mich immer so richtig lebendig!!
Und morgen wird es schon wieder spannend...

Mittwoch, 12. März 2014

durchgewirbelt - der Balkon

Naja, ein Balkon im eigentlichen Sinn ist es ja nicht. Es ist eher eine Verlängerung der Treppe zu unserer Haustüre. Etwas schwer zu beschreiben und auch schwer nutzbar zu machen.
Denn leider ist es ziemlich schmal und schattig.
Nichtsdestotrotz träume ich schon immer von einem eigenen kleinen Fleckchen an der frischen Luft und das habe ich hier. (Und wenn sich die Familie gaaaanz eng zusammen kuschelt, können wir hier sogar ab und zu essen, allerdings nur Fingerfood, ohne Teller!)

Hier hatte sich über den Winter doch auch das eine oder andere angesammelt. Und Folgendes ist nun erledigt:
  • Erst mal alles runter vom Balkon.
  • Dann den langen Besen geholt und überall die Wände und Balken abgefegt (ui, das war auch sehr nötig).
  • Meine Laternchen abgehängt, die durften heute mal Spülmaschine fahren. ;o) (Und für nächsten Winter merken, die Dinger vorher abhängen und einlagern.)
  • Dann feste durchgefegt - wischen wäre auch mal dringend nötig, mit Schrubber!
  • Als nächstes kam was schönes: Mein Tischlein, die Bank und den Klappstuhl aufgebaut und hin drapiert. Wie einladend das gleich aussieht! 

  • Dann den Wäscheständer raus geholt und die erste Ladung Wäsche an der frischen Luft zum trocknen aufgehängt - herrlich!
  • Dann meine frisch umgetopften Minzen dekorativ in die Ecken gestellt. Gegossen und mir gewünscht, dass die gaaanz schnell wachsen.

  • Den Fußabtreter ausgeklopft und den Rest (Treppe und Co) gefegt. Mit einem Schwamm die letzten Kreidespuren von Weihnachten beseitig. 
  • Meine frischen Frühlings-Blumen-Töpfchen aufgestellt und mich an allem fürchterlich gefreut!

  • Der Krust der nun noch übrig war großzügig aussortiert und zwei Kisten mit noch nützlichen Dingen (Straßenkreide, Sandelzeug) in die Garage umgezogen.
Als ich gerade fertig war kam dann glatt noch Spontanbesuch vorbei und wir haben es uns gleich auf dem Kuschelbalkönchen gemütlich gemacht.
;o)

Was nun noch zu tun ist:
  • Die zwei Blumenhängerchen am Geländer bepflanzen und die Augen offen halten, ob ich da noch zwei, drei von denen aufspüren kann.
  • Die Holzbalken mal feucht abwischen. (Super Samstags-Aktion für Mann und Kinder.)
  • Neue Kissen für die Bank und den Stuhl besorgen. Am besten hässliche und selbst kunterbunte Bezüge nähen.
Das fühlt sich wirklich nach Frühling an!!


Dienstag, 11. März 2014

durchgewirbelt - die Garage

Bei mir hat äußere Ordnung immer sehr viel mit innerer zu tun. Und da ich gerade ein großes Bedürfnis nach weniger Zeug und Chaos habe, werde ich in den nächsten Tagen Stück für Stück, Zimmer für Zimmer durch die Wohnung wirbeln.
Damit füllt sich dann auch automatisch meine Fastenkiste. Und nächste Woche Mittwoch ist auch noch Sperrmüll, wenn das keine gute Motivation ist...
Dann gleich ran an den Krust!!

Begonnen habe ich heute draußen. Bei dem Wetter ja fast ein muss!

Die Garage

Leider sind wir nicht im Besitze einer eigenen Garage, aber unsere Vermieter sind so freundlich uns eine großzügige Ecke der Ihren zu überlassen. Mit der Zeit haben wir uns allerdings immer weiter ausgebreitet, so dass mit den Mülltonnen schon fast kein durchkommen mehr ist.

Allerhöchste Zeit da mal richtig durchzuwirbeln. Auch im Sinne eines (nun gut sehr groben) Frühjahrsputzes.

Folgende Dinge sind nun erledigt:

  • Alle Fahrräder, Laufräder, Roller gesichtet und aussortiert, was weg kann und was bleiben soll.
  • Fotos von den rollenden Dingen gemacht, die uns leider verlassen müssen, um diese dann im Kindergarten auszuhängen.
  • Unsere Ecke einmal komplett leer geräumt, von Spinnweben befreit und durchgefegt.
  • Versucht, das ganze wieder ordentlich und platzsparend einzuräumen. (Das hält sicher nur so lange an, bis Kind x sein Fahrrad braucht und um da schnell irgendwie dran zu kommen wieder das übliche Durcheinander entsteht.)
  • Ein paar Dinge, wie eine kaputte Fahrradpumpe, ein luftleerer Ball,... gleich entsorgt.
  • Zu tun sind noch: Die Lillifeeklingel vom kleinen an das große Rad umschrauben und alle Räder frühjahrsfit zu machen. Denn die großen haben sich eine kleine Radtour gewünscht.
Jetzt könnt Ihr hier noch das Ergebnis bewundern (so lange es noch so aussieht). Die kleinen Räder links in der Ecke werden ja hoffentlich zeitnah verscherbelt. Ich bin sehr zufrieden. ;o)





Da ich morgen noch einen freien Vormittag habe und das Wetter ja so wundervoll bleiben soll, werde ich mich an unseren "riesigen" Balkon machen.
Und dann habe ich endlich wieder ein eigenes (Freiluft)-Zimmer!


Sonntag, 9. März 2014

Schönes Chaos

Gibt es schönes Chaos in einem Haus?
Meine Antwort: definitiv JA!
Wenn man nach einem lustigen Abend mit tollen Freunden, einem Haus voll lachender Kinder und jede Menge gutem Essen die völlig verdreckte Küche anschaut und dann denkt: das war es wert!! Dann ist das gutes Chaos.
Auch wenn man beim Kinder ins Bett bringen auf Legoklötzchen tritt und sich im Prinsessinkleid verheddert, weil die Kinder stundenlang kichernd und friedlich im Zimmer gespielt haben und an diesem Tag einfach zu müde waren, um aufzuräumen: auch das ist gutes Chaos!

Vielleicht war es von uns auch nicht ganz so ideal geplant, den Geburtstag meines Mannes mit Raclette und Freunden bis in die Puppen zu feiern und dann meine Schwiegerfamilie am nächsten Tag um 10 zum Brunchen einzubestellen (natürlich mit frisch gebackenem Hefezopf!). Aber gut, man lernt aus manchen Fehlern und morgen früh heißt es also sehr früh aufstehen.
Aber wir haben ja zum Glück die tollsten Freude der Welt, die auch nach nem Fläschchen Wein und schon halb zu gefallenen Augen trotzdem noch helfen kurz den Geschirrspüler zu beladen und den Tisch abzuwischen. DANKE!!


Eigentlich hätte ich an dieser Stelle auch noch ein tolles Foto von unserer kleinen Mini-Frühlings-Berg-Besteigung heute gezeigt, aber auch mein Computer-Handy-Verbindungskabel ist in diesem Durcheinander verschütt gegangen. 
Aber was macht das schon?! Alle hier im Haus schlafen friedlich, die Spülmaschine nimmt mir plätschernd ne ganze Menge Arbeit ab und ich lache innerlich immer noch in mich hinein. 

Ja es gibt gutes Chaos. Und das räume ich dann sogar gerne auf!

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P.S. Und falls Ihr wissen wollt, was mich so königlich amüsiert:
Kennt Ihr das Spiel: "Ich bin ein Depp und hab nen Zettel auf der Stirn?" Da ich viel zu müde bin für eine ausführliche Spielebeschreibung hier die Kurzvariante: Jeder Mitspieler bekommt einen Post-it mit einem Begriff auf die Stirn geklebt und muss raten, "was bin ich". Er darf so lange Fragen stellen, bis er ein Nein bekommt. Dann ist der nächste dran. So simpel, so genial!
Das solltet Ihr dringend auch mal spielen. Meine große Tochter zum Beipsiel war "Konjunktiv" und noch besser war unsere "Kokosmakrone". 

Samstag, 8. März 2014

WochenGlückBlick {08.03.2014}

Und schon wieder ist Wochenende. Die Ferienwoche ist nur so dahingerast und ich bin fast schon erschrocken, als ich die Bilder ausgesucht habe, dass das alles in dieser Woche gewesen sein soll.
Deswegen gibt es heute auch ein paar Fotos mehr, denn es war eine Woche der Extreme. Leider einige Tiefpunkte, dafür aber auch wundervolle Hochs. Und von denen möchte ich Euch jetzt erzählen:



Aus einem kleinen Spaziergang alleine wurde eine spontane, größere Runde mit einer sehr netten, älteren Dame aus meinem Chor. Es war sehr spannend, mal mit jemand ganz anderem zu laufen. Diese Frau lebt seit über 70 Jahren in unserem Dorf und hat mir eine wirklich schöne, mir bisher unbekannte Strecke gezeigt.
Und belohnt wurden wir mit Sonne, den ersten Veilchen und fantastischen, blühenden Bäumen!



Am Sonntag gab es den traditionellen Fasnachtsumzug durch unseren Ort. Da immer noch ein Teil der Familie krank war, haben die Jüngste und ich direkt die Strasse vor unserem Haus verschönert und von dort aus Bonbons gefangen und getanzt. (Die tollen, bunten Kreidezeichnungen kommen auf dem Foto leider gar nicht so leuchtend raus).


Zum Abschluss der närrischen Zeit waren wir natürlich auf der Kinderfasnacht. Der Höhepunkt war der Ballonregen... man stelle sich vor, unter diesem Netz steht gerade eine Horde aufgedrehter, vorfreudig strahlender Kinder, alle Augen gebannt nach oben gerichtet. Und kurz darauf Gejohle, Gelächter, Geknalle, ... Herrlich!



Zu Hause in Konstanz: eine AbendkletterRunde auf dem Spielplatz, auf dem ich als Kind schon im Sandkasten gebuddelt habe. 


Und natürlich ein Besuch am geliebten Wasser. Ganz klassisch mit Steine werfen (ich habe meinem Bruder versprochen, dass ich an dieser Stelle Beichte, dass ich als Seekind keine Steine flippen lassen kann. Schäm!), gefiederte Freunde füttern, Wellen lauschen,... 



Und zu Hause hat mich ein Umschlag erwartet. Von einer alten, eingeschlafenen, niederländischen Brieffreundschaft!
Die Post wird wieder mehr zu tun bekommen, versprochen! Vreugde!!

Und nun wünsche ich uns allen vor allem eine gesunde Woche ohne Schnupfen und Co. Für mich wird es spannend, denn ich starte in mein Praxissemester. 
Lasst es Euch gut gehen!

Mittwoch, 5. März 2014

Auch die Großen spielen gerne

Heute schreibe ich über das Spielen. Und zwar über Brettspiele für Erwachse.
Das hat in unserem Freundeskreis ja fast schon Tradition!

Ich kann mich nicht daran erinnern in irgendeiner Phase meines Lebens nicht gespielt zu haben. Früher mit Papa Memory oder mit der Freundin in den Sommerferien stundenlang Monopoly (mit riesigen Krediten von der Bank). Nicht zu vergessen die stressigen MonsterMix Runden mit meinem Bruder. Meine TeenyJahre ohne Tabu wären auch nur halb so lustig gewesen.
Doch auch heute spiele ich immer noch wahnsinnig gerne. 

Gerade eben komme ich auch von einem solchen Event mit meinen Lieblingsmitspielern zurück. Nachdem ich lecker bekocht wurde und wir uns zur Verdauung eine Runde im Tischkicker bekämpft haben, gab es noch zwei Runden unser aller Lieblingsspiel: Dominion.



Wir sind der Meinung, das es wirklich zurecht Spiel des Jahres wurde!!
Eigentlich ist es ein Art Kartenspiel, bei der man jedes mal aus zig Kartensätzen 10 auswählt. Dadurch ist es jedes mal anders, jedes mal spannend und es wird auch wirklich nach dem zwanzigsten mal nicht langweilig. Für so Begeisterte wie uns kann man dann auch noch jede Menge Erweiterungen erwerben. 
Eine Spielebeschreibung erspare ich Euch, da bin ich echt ne Niete drin. Und im Netz findet ihr sicher bessere Infos.

Außerdem habe ich heute vormittag das erste mal Dominion mit meinen beiden Großen (10 und 12) ausprobiert (während die Kleinste ausnahmsweise auf unserem Tisch sitzen durfte, wegen der besseren Übersicht und nebenher gemalt hat).
Und es hat allen riesigen Spass gemacht!!
Morgen früh um acht werde ich vom Mittleren gleich für eine erneute Partie geweckt, das habe ich ihm versprochen. 

Was ich noch zum Schluss erzählen wollte ist, dass ich heute richtig geschlemmt habe (denn morgen fängt ja die Fastenzeit an). Erst gab es bei der Kinderfasnacht ein paar Pommes von den Kindern, dann zwei Schlückchen Cola (war das Zeug schon immer sooo süß?) und ein Stück Kuchen oben drauf.
Und heute Abend haben wir zum endgültigen Einstimmen auf die Fastenzeit noch Eis gegessen und unglaublich leckere Schokolade!! 
Jetzt bin ich so was von pappsatt und glücklich. Obwohl ich noch nie so grandios verloren habe:


Sechs Minuspunkte und nur Flüche. Holla!

Leider muss ich Euch jetzt schon eine schöne Restwoche wünschen, denn ich fahre morgen Nachmittag mit den Kindern bis zum Wochenende zu Oma und Opa See. Da freuen wir uns alle sehr darauf. Und der Laptop bleibt hier, dafür passt das Dominion noch ins Gepäck!! ;o)

Bis zum WochenGlückBlick am Samstag,
Marion

Dienstag, 4. März 2014

Aschermittwoch = Fastenzeit

Morgen ist Aschermittwoch und damit beginnt für die Christen die Fastenzeit.

Ganz unabhängig davon, ob ich gläubig bin oder nicht (das ist ein ganz anderes Thema, dass sicher auch mal spannend wäre), ist das doch eine gute Gelegenheit, eine begrenzte Zeit auf etwas zu verzichten. Denn mit Fasten meine ich nicht "Heilfasten", sondern ein paar Wochen etwas aufzugeben - so eine Art Experiment.

Es gibt viele Möglichkeiten, die sich anbieten würden:
  • Alkohol - das wäre zu einfach, denn ich trinke nur ganz selten und noch seltener viel.
  • Zigaretten - ich rauche nicht.
  • Fernsehen - wir haben eh keinen Anschluss, und die paar Filme, die wir uns ansehen, sind es auch wert.
  • Internet - da wird es schon deutlich spannender. Aber ohne bloggen, ohne Mails,... das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Da vielleicht am ehesten die Computerzeit begrenzen?
  • Essen - der Klassiker Süßigkeiten, oder Fertigprodukte, Fleisch wäre eine Möglichkeit,...
  • Klatsch und Tratsch - immerhin wohnen wir auf dem Dorf. ;o)
  • Shopping - nur noch das kaufen, was wirklich notwendig ist.
  • ...

Ich habe das auch mit den Kinder besprochen und die Familie möchte "Fruchtsaft" fasten. Bei uns gibt es eigentlich immer Apfelsaft und Traubensaft. Natürlich trinken wir das nicht literweise pur, sondern als Schorle. Aber je älter die Kinder werden, desto weniger Wasser scheint sich in den Gläsern zu befinden. ;o)
Deswegen gibt es jetzt mal Wasser und Tee. Und da das auf Dauer doch langweilig wäre, darf ich hin und wieder gaaaanz dünnes, vorgemixtes Apfelschorle anbieten, aber nur mit Äpfeln, die in unserem Dorf gewachsen sind. (Da werde ich morgen erst mal auf die Suche gehen müssen, denn die Vorräte vom Opa sind leider schon aufgebraucht).
Ich finde die Idee toll. Das ist mal ne nette Alternative zum Süßigkeiten fasten.

Ganz naheliegend für mich wäre es ja auf Zucker zu verzichten. Wäre meinem Projekt "3/4 von mir" sicher auch sehr zuträglich. Gebongt. 

Aber eine Sache geht mir noch im Kopf rum und die lässt mir keine Ruhe. Ich wollte ja dieses Jahr auch durch meine Wohnung wirbeln.
Und da aller guten Dinge drei sind, möchte ich noch etwas drittes fasten: Zeugs.
Ich werde auf Dinge verzichten, die ich schon besitze und Sie Leuten oder Institutionen zukommen lassen, die sie gebrauchen können.
Und die Familie werde ich dazu einladen...
Wie das genau aussehen wird, dürft ihr morgen lesen. ;o)

Also noch mal zusammengefasst:

  1. Wasser und Tee, statt Fruchtsaft
  2. Zucker (und ich habe beschlossen auch an Geburtstagen keine Ausnahme zu machen (und zum Glück habe ich Ostermontag Geburtstag !!))
  3. Jeden Tag etwas "sinnvoll" loswerden
Noch habt ihr Zeit Euch was zu überlegen. Start ist morgen und das ganze geht bis Ostern. Wenn Ihr dabei seid, dann lasst es mich wissen.

Ein letztes Narri Narro!




Sonntag, 2. März 2014

Und weiter geht es!

Ihr Lieben!

Dieser Teller mit leckersten Schoko-Cookies ist für Euch. (Da fehlt nur noch ein kühles Glas Milch dazu.) Warum??
Weil ich die Woche über so nettes Feedback auf meinen "Wohin?" -Post bekommen habe, per Kommentar, per Mail und auch ganz persönlich.


Und die Antworten gingen ganz klar in eine Richtung: Weitermachen und zwar genau so chaotisch und durcheinander wie bisher. Schließlich heißt der Blog ja auch "durchgewirbelt".
Witziger Weise habe ich den Namen ja aus einem ganz anderen Grund ausgesucht, aber er passt wirklich ausgesprochen gut. ;o)

Und damit sich mein Ego noch etwas mehr entfalten kann, habe ich Euch eben noch ein Bildschirmfoto von meinen "Statistiken" gemacht:

10.078 ist so eine krasse Zahl!! Zum Glück hat mich der Informatiker-Mann gleich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und mir erklärt, dass das nicht alles echte Menschen sind, die das, was ich schreibe auch lesen, sondern auch Computer, die... der Rest ging leider in einem großen "IchhabkeineAhnung-Rauschen" unter.

Aber eines weiß ich bestimmt. Ein paar von Euch lesen hier wirklich mit! Und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Euch das genau so viel Freude macht, wie mir das Schreiben!

Es bleibt also spannend... ;o)

Samstag, 1. März 2014

WochenGlückBlick {28.02.2014}

Eigentlich sollte ich jetzt friedlich schlummernd auf einer Hütte im verschneiten Schwarzwald liegen, meine liebsten um mich, müde vom Feiern und Lachen...
Statt dessen bin ich zu Hause und krank. Grummel!
Aber immerhin habe ich gestern etwa 20 Stunden geschlafen, so dass mein Schlafdefizit der letzten Wochen ausgeglichen ist. Außerdem ist es kurz nach sieben und ich habe fantastisch ausgeschlafen (während es sonst hier im Haus noch mucksmäuschenstill ist!).
Und so kann ich Euch nun doch ein paar Glücksmomenten meiner Woche zeigen:


Die Woche wurden wir mit ganz viel Sonne verwöhnt und da mein Mann von zu Hause aus arbeitet, haben wir es uns ein paar mal gegönnt und sind zwischendurch eine Minirunde spazieren gegangen. 



Und die "Fasnet" hat begonnen. Ich hatte mit den Kindern jede Menge Spass. Und das beste ist: Seit gestern sind hier Ferien! Das macht noch mal mehr Fröhlichkeit in unserem Haus. ;o)



Unser Kater hat einen neuen Lieblingsplatz gefunden. Immer wenn ich die Küche wische und die Stühle hoch stelle, kugelt er sich so dazwischen. 



Ich hatte mir diese Woche viele Fragen, bezüglich der Zukunft von "durchgewirbelt" gestellt und habe viele tolle Antworten bekommen (dazu morgen mehr!).
Aber eines wollte ich jetzt schon zeigen: Kommen Euch diese Kühlschrankkarotten {klick} nicht bekannt vor? 
Es hat mich sooo gefreut, dass jemand tatsächlich Dinge umsetzt, von denen ich hier schreibe. 


Von meinem letzten, wirklich großen Glücksmoment werde ich Euch nur erzählen.
Ein Freund hat am Freitag ganz überraschend die Diagnose "Hirntumor" bekommen. SCHOCK!
Dann ging alles sehr schnell. Schon am Mittwoch war die große Kopf-OP. Sein Sohn durfte den Tag und die Nacht bei uns verbringen und wir haben hier alle Daumen gedrückt und gebangt. Zum Glück ist alles gut gegangen und seine Frau schickte mir am Donnerstag ein Foto aus der Klinik wo der Patient schon wieder breit grinsend mit Kopfverband im Bett saß. 
Wie es weitergeht ist noch unklar, aber eines steht für mich fest: Du schaffst das!!

Leider braucht es solche Geschichten, um wieder dankbar zu werden. Dankbar für das was man hat, für die kleinen Sorgen, die plötzlich fast schon ein bißchen albern wirken.

Deswegen wünsche ich Euch jetzt eine Woche ohne Ärger und Stress, ohne schlechte Neuigkeiten. Eine Woche voller Lachen und vielen kleinen Glücksmomenten und den Duft vom Frühling!