Freitag, 31. Januar 2014

Freitag - Hofladentag

Jeden Freitag, während unsere jüngste tanzt, besuche ich unseren Hofladen. Und weil ich dort so gerne einkaufe, habe ich versucht für Euch ein paar Leckereien "einzufangen":


Äpfel sind unser täglich Obst. Im Müsli, zum knabbern, im Vesper oder Kuchen, als Apfelmus,... Herrlich! Ich würde gerne mal wissen, wie viele runde, knackige, rotbackige Äpfel ich in meinem Leben schon aufgeschnitten habe... 



Ich liebe Knoblauch. Leider darf ich ihn meinem Mann und meinen Mitmenschen zu Liebe nur sehr sparsam einsetzen. Aber allein wenn ich dieses Bild sehe, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen!



Kartoffeln sind mein absolutes Lieblingsnahrungsmittel. Lieber würde ich ein Leben lang auf Schokolade verzichten, als auf Kartoffeln. Zubereitungsart ist mir völlig egal.
Hauptsache Erdapfel. 



Nach Kartoffel und Knoblauch hat es die Birne jetzt wahrlich schwer. Obwohl sie auch absolut lecker ist. ;o)




Das ist unser Freitagshighlight, jedenfalls kulinarisch. Frisches Holzofenbrot...
Könnt ihr es schon riechen? Hört ihr wie die Kruste knackt?
Soviel Brot wie Freitags wird hier sonst nie gegessen.
(Das i-Tüpfelchen ist die letzte Scheibe mit Nutella... *schmacht*).




"Dornröschenkohl"? Dazu muss ich eine kleine Geschichte erzählen. Wir saßen eines Mittags bei meinen Eltern am Tisch und haben überlegt, welche Begriffe es denn alles für Feldsalat gibt. Mir gefällt ja besonders gut "Sunnewirbele", das sagt man hier so. Auch "Rapunzel" ist nicht schlecht, wobei ich keine Ahnung habe, wo das her kommt.
Ergänzend sollte man auch noch wissen, dass der Lieblingssalat meiner Kinder "Kinderkohl" (Chinakohl) ist.
Lange Rede, kurzer Sinn. Aus diesem ganzen Wissen bastelte sich unsere 5-jährige letztens Folgendes zusammen:
"Mama, machst du mal wieder Dörnröschenkohl?"
;o)


Donnerstag, 30. Januar 2014

Gelebter Kindertraum

Ihr werdet nie erraten, wo ich gerade war!
Ich hatte meine erste Ballettstunde. ;o)
(Und nein, dass war kein Witz.)



Mit etwa sieben Jahren kam zu Weihnachten die Serie "Anna" im Fernsehen und ich war völlig fasziniert. Ich wollte tanzen!! Jeden Mittag spielte ich Ballett, nahm klassische Musik aus dem Radio mit dem Kassettenrekorder auf, las alle Bücher darüber, die ich damals in die Finger bekam...
Leider konnten mir meine Eltern diesen Wunsch nicht erfüllen und mit der Zeit verblasste die Begeisterung und schließlich, schlief sie ein.

Jetzt habe ich das Glück, dass in unserem Dorf, gerade mal zwei Straßen weiter, ein fantastisches Ballettstudio ist. Unser kleiner Sonnenschein tanzt dort schon seit über einem Jahr und ich weiß, dass es dort auch eine Gruppe für Erwachsene gibt.
Oh... da flammte doch wieder die Lust auf, es einmal wirklich und real auszuprobieren. ABER:
Mein Gott sind mir viele Abers eingefallen: die anderen haben sicher schon alle in ihrer Kindheit getanzt. Da sind sicher nur Grazien, elegant und schlank. Ich bin viel zu unförmig und unbeweglich dafür. Und überall hängen große Spiegel. Mal ganz abgesehen von Geld und Zeit, die es kostet.

Trotz allem habe ich mich endlich durchgerungen, habe mich getraut und bin einfach hingegangen.
Und ich muss Euch sagen, es war sooo toll! Es war anstrengend, körperlich und geistig, es war herausfordernd, es war abwechslungsreich, es war voller Musik, es war eine ganz andere Welt und ich vergaß allen Alltagsstress und konnte mich voll und ganz darauf einlassen.

Ich glühe innerlich immer noch!!


Gibt es nicht auch etwas, dass ihr als Kind geliebt habt? Irgendwas dass ihr immer machen wolltet?
Warum denn nicht jetzt? Habt keine Bedenken, traut euch, springt ins kalte Wasser, was kann denn schon Schlimmes passieren? Im Gegenteil, vielleicht passiert ja auch etwas Wundervolles??


Mittwoch, 29. Januar 2014

Wahrnehmung


Was für ein wundervoller Tag! Es ist winterlich kühl, die Sonne scheint, der Himmel ist dunkelblau und im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Berge. Wir wohnen schon einfach traumhaft schön!

Und ich sitze bei diesem Wetter zu Hause am Rechner und arbeite für die Uni...
O.K., ich hab es nach zwei Stunden nicht mehr ausgehalten und musste nach draußen gehen, das Gesicht in die Sonne strecken und ein paar zügige, gedankenverlorene Schritte gehen.

Und dabei ist etwas Spannendes passiert. Ich habe zwei meiner LieblingsMitMamas getroffen und wir sind ins plaudern geraten. 

Und da erzählt mir doch eine von beiden, dass sie mitbekommen hätte, ich würde jetzt einen Blog schreiben. Und sie fragt mich (!)tatsächlich, wie ich das alles schaffen würde: Kinder, Mumeln, Uni, Bloggen,...

Mich!! Die ich hier doch so oft im Chaos versinke, kaum mit allem hinterher komme und eine ewig lange ToDo Liste mein eigen nennen darf.
Dabei bin ich es doch, die sie bewundert: Tolle Kinder, immer supersüß angezogen, sie selbst auch, dazu noch sportlich, supergemütliche, aufgeräumte Wohnung und dann noch ein kleines Baby (und was für ein schnuckeliger Käfer!!). 
Während dieses Gespräches stellten wir drei fest, dass es doch sehr faszinierend ist, dass man immer denkt, die anderen schaffen viel mehr, als man selbst, kriegen einfach viel mehr hin.

Wir haben uns gefragt, wieso das so ist. Und ich habe entdeckt, dass etwas, was ich bei mir als schlechte Eigenschaft empfinde, vielleicht doch zu etwas gut ist.

Ich bin nämlich das Gegenteil von einem Perfektionisten. Ich mache viel wischiwaschi, bringe Dinge nicht zu Ende, schludere und habe an mich selbst oft nicht sehr hohe Ansprüche.

Wie gerne würde ich exakter basteln oder nähen können(das dauert mir dann aber alles viel zu lange), gründlicher putzen, ordentlicher für eine Hausarbeit recherchieren... Da ist überall noch ganz viel Luft nach oben.
Aber eben ging mir ein Licht auf. Wenn man Dinge richtig, gründlich und ordentlich tut, kostet das unendlich mehr Zeit.
Und die habe ich nicht. Nicht, wenn ich mein Leben so leben will, wie ich es im Moment tue, mit Haus, Kindern, Uni, Freunden, Blog, Tanzen, Kaffee trinken, Laufen gehen,...

Vielleicht ist es eine Charaktersache. Ich war nämlich schon immer so. 

Aber jetzt ist etwas ein kleines bißchen anders.

Ich habe heute gelernt, dass eine von mir empfundene Schwäche, auch ihre guten Seiten hat und vielleicht sogar eine Stärke sein kann!

Danke Sonne, dass du mich aus dem Haus gelockt hast, sonst wäre diese wunderbare Erkenntnis an mir vorüber gegangen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Herzchen gut, alles gut

Letzte Woche habe ich mit unserem Teeny im Haus einen Tag in der Unikinderklinik verbracht. Sie hatte bei großer Anstrengung immer wieder Beschwerden mit der Atmung. Unser Kinderarzt hat sie dann zur Abklärung von Asthma dorthin überwiesen.
Das Wichtigste zuerst: Alles gut! Herz und Lunge sind völlig in Ordnung. Etwas ganz Harmloses löst bei ihr die Atembeschwerden aus. Puh!
Und wenigstens ist mein Töchterlein nun völlig durchgecheckt und kerngesund!!


Wir hatten ein paar sehr spannende Untersuchungen. Vor allem das Herzecho hat es uns angetan, sicher auch wegen des charmanten und witzigen jungen Arztes ;o).
Hier auf dem Foto seht ihr eine tolle Ultraschallaufnahme der vier Herzkammern. Ich finde so was ja megaspannend! Wahnsinn, was da jede Sekunde in uns drin alles passiert, ohne dass wir drüber nachdenken müssen.


Was ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte: Meine Tochter hat diesen Tag in kurzen Stichworten dokumentiert und ich finde das sehr lesenswert:

  •  7.00 - Muss aufstehen.
  •  7.05 - Wache endlich auf.
  •  7.15 - Geschwister auch wach.
  •  7.35 - Wir fahren los.
  •  7.45 - Mama verfährt sich. (Mütterliche Anmerkung: "Zu meine Verteidigung: Ich kenne den Weg, ich hab mich nur mit dem Töchterlein so angeregt unterhalten, dass ich vergessen habe abzubiegen!")
  •  7.50 - Mama hat (endlich) den Weg gefunden.
  •  7.58 - Angekommen. Warten noch auf jemanden, der uns die Cafereria zeigt (hatten noch kein Frühstück).
  •  8.10 - Warten.
  •  8.15 - Größe und Gewicht messen. (Mütterliche Anmerkung: "Sie ist 6cm größer als ich. Und sie ist erst 12!"
  •  8.20 - Warten wieder.
  •  8.29 - Werden reingelassen. Lungenfunktionstest (LFT).
  •  8.35 - Zweiter LFT mit Wölkchen.
  •  8.45 - Ich bekomme ekliges Zeug in die Lunge gepumpt. Anschließend LFT.
  •  9.02 - Wir gehen zum Kiosk. Habe frische Luft geschnappt und Laugenstange bekommen.
  •  9.15 - Wir gehen zum Röntgen.
  •  9.20 - Ich werde geröntgt! Und wenn die einem schon sagen, dass man fast alle Klamotten ausziehen soll, könnten sie wenigstens die Heizung anmachen!
  •  9.25 - Wieder zurück zur Information
  •  9.30 - Warten.
  •  9.32 - Spiele Minecraft :o)
  • 10.30 - Zur Kardiologie.
  • 10.32 - Wieder zurück. Doch erst LFT.
  • 10.34 - Wieder warten.
  • 10.46 - Ahhh. Sie quälen mich. 6 Minuten rennen, mit 8km/h bei 10% Steigung.
  • 11.00 - Ich glaube ich sterbe! (Mütterliche Anmerkung: "Mit sehr ironischem Unterton! Aber ich streite nicht ab, dass es schon seeeeehr anstrengend war.")
  • 11.02 - LFT
  • 11.08 - 10 Minuten Pause zum erholen, dann wieder LFT
  • 11.30 - Nun wieder warten in der Kardiologie.
  • 11.45 - Herz EKG unauffällig.
  • 12.00 - Herzecho mit coolem Arzt!!
  • 12.02 - Ich werde verkabelt.
  • 12.03 - Noch mehr Kabel.
  • 12.10 - Es geht los: Ich kann mein Herz sehen!
  • 12.13 - Doktor macht Witze.
  • 12.15 - WTF! Undichte rechte Herzklappe???
  • 12.16 - *Schock*
  • 12.17 - Hat wohl jeder zweite... puh!
  • 12.20 - Sind fertig. Doktor schickt die Daten an die NSA. ;o)
  • 12.32 - Warten
  • 12.57 - Arztgespräch.
  • 13.01 - Gehen aus der Klinik.
Spannend, wie meine Tochter diesen Tag erlebt hat. Und durch die Schreiberei ging der Vormittag auch noch schneller rum, schließlich war sie beschäftigt.

Und zum Schluss noch ein megadickes

DANKE!!!

Für drei kerngesunde Kinder.

Sonntag, 26. Januar 2014

WochenGlückBlick {26.01.2014}

Auch diesen Sonntag möchte ich in ein paar kurzen Bildern und Worten schöne Momente dieser Woche festhalten:


Jeden Freitag gehe ich in den schnuckeligen Hofladen in unserem Dorf und ergattere eines der köstlichen frisch gebackenen Holzofenbrote. Mmmh...


Diese Woche habe ich ein neues Rezept probiert. Eine Cremesuppe von geröstetem Gemüse (da war eine halbe Knoblauchzehe drin!). Auch sehr fein!


Ich saß diese Woche sehr lange beim Arzt. Das verschaffte mir viel Zeit zum Lesen. Und in "Gut aufgeräumt" von Donna Smallin fand ich dieses Zitat.


Gestern Abend hatten wir tollen Besuch. Erst gab es Pizza, dann haben wir gespielt und schließlich noch jede Menge gelacht. ;o)


Und auch diese Woche wieder Blumen. Ich mag Tulpen. Und diese Woche hatte ich die Idee, zwei Sträuße zu kaufen (lila und rosa), die ich dann gemischt habe. Die eine Hälfte der Blumen ziert nun unsere Küche und für den anderen Strauss durften sich die Kinder überlegen, wen wir beglücken wollen.
Die Wahl fiel auf ihre "Oma Garten" - eigentlich hätte die jeden Tag einen Strauss Blumen verdient.


Und jetzt wünsche ich Euch auch noch eine ganz schöne Woche, mit wenig Stress, jeden Tag was zu Lachen und einem Schneemann vor Eurer Tür.






Samstag, 25. Januar 2014

Kater sollte man sein

Darf ich vorstellen: Emil

Immer wieder kommt es vor, dass mein Mann folgende Worte ausruft:"Kater sollte man sein!" Meistens ist es dann so, dass er (mein Mann) müde ist, aber der Kater im Bett liegt und schläft. Oder dass er (mein Mann) kuschelbedürftig ist, aber der Kater auf meinem Schoss liegt und gekrault wird.
So ein Katzenleben scheint nicht schlecht zu sein, vor allem wenn man Emil ist. Er ist irgendwie "speziell". Er hat vor nichts Angst oder Respekt, ist neugierig und verschmust. Und diese Kombination von Eigenschaften führt dazu, dass er öfter mal nach Hause kommt und nach Parfum riecht, weil er sich von irgendwelchen Damen hat kraulen lassen. Oder dass er dem Pizzalieferanten auch einfach in den Kofferraum springt und mitfahren will. Selbiges ereignete sich auch beim Postboten.
Wenn Emil es sich gemütlich macht, dann bleibt er da auch liegen. Da macht es auch nichts, wenn es mitten auf der Straße ist und die Autos um ihn drumrumfahren müssen.
Besucht hat er auch schon den Kindergarten, sämtliche Nachbarn, einen Pilateskurs,... 
vor allem den Kindergarten liebt er sehr, da ist immer viel los, die Kinder freuen sich wie Bolle, wenn er mal wieder durch die Gänge streicht und die Erzieherinnen ihn immer und immer wieder hinausbefördern. Er ist durchaus sehr lernresistent.
Aber ein Gutes hat es. Falls er jemals verschwinden sollte, reicht ein kleiner Zettel im Kindergarten und das ganze Dorf sucht dieses Tier, er ist sehr bekannt! ;o)

Was ihn auch auszeichnet ist sein exzellenter Appetit. Vor allem Milchprodukte haben es ihm angetan (egal wie stinkig der Käse auch sei).
Und wenn er denn des nachts einmal Hunger kriegen sollte, legt er sich liebevoll auf meinen Bauch und fängt an, mir mit seinen Pfoten ins Gesicht zu tapsen. Ganz sanft und zärtlich.
Zunächst... Wenn ich dann nicht angemessen reagiere, werden die Krallen wirklich nur einen Hauch ausgefahren... ahhh!
Jetzt schlafen die Kinder endlich alle durch und ich muss nachts den Kuschelkater aus dem Bett befördern. (O.K., wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich es nicht eigentlich ganz nett, denn manchmal kommt er auch wirklich nur kuscheln).

Und warum er so puschelig und wuschelig ist? (Die Mutter hatte nämlich kurze Haare und er auch, als wir ihn als kleines Fellknäuel in unsere Familie aufnahmen).
Als er noch ein ganz kleiner und schnuffiges Katerlein war, habe ich ihn aus versehen ein paar Runden im Trockner fahren lassen. Zum Glück ist nichts weiter passiert, aber ob das mit seinen Haaren da passiert ist??





Freitag, 24. Januar 2014

Ich will Schnee!!

Am Mittwoch hat mir mein LieblingsTechnikSpielzeug folgendes angekündigt: 


Und nun ist Freitag. Und? 
Kein Schnee! Jedenfalls keiner der liegen bleibt. Heute morgen auf dem Weg zum Pilates (ja, da geh ich wirklich hin!) hat es sehr vielversprechend angefangen zu schneien. Dicke, weiße Prachtflocken...
Die Reaktion meiner MitSportDamen: "Ohje, was für ein Sauwetter!" oder "Hoffentlich bleibt der nicht liegen!".
Ja bin ich denn der einzige Mensch, der findet, ein Winter ohne Schnee ist kein richtiger Winter? Handschuhe, Schneehosen und Schlitten stehen hier seit Dezember ungenutzt herum. Jetzt hat zu allem Überdruss auch noch das Christkind einen megacoolen Bob unter den Baum gelegt. Bisher noch völlig unbenutzt...
Das ist doch irgendwie nicht fair. Das gehört anders!

Ja, ich weiß, dass es Menschen gibt, die Auto fahren müssen und für die tut es mir auch irgendwie wirklich ein bißchen Leid, aber ein Blick nach draußen entschädigt doch dann für alles:
Ruhe, Stille (wenn Schnee liegt ist irgendwie wirklich alles leiser) und einfach nur sauberstes Weiß!

Nicht zu vergessen die andere Seite: gigantische Schneemänner, steile Schlittenabfahrten, lustige (und auch fiese) Schneeballschlachten, Schneeengel und das trampeln geheimer Botschaften in unberührte Flächen...

Ja, ich will wirklich Schnee. Und wenn der sich bis morgen früh nicht endlich hier unten blicken lässt, dann komm ich zu ihm.
Wozu wohnen wir denn am Fuße des Schwarzwaldes.

Jawohl!

Donnerstag, 23. Januar 2014

Alltag - Danke!



Heute möchte ich einmal ganz bewusst dankbar sein.
Nicht nur für die schönen Dinge, die in unserer Familie passieren. Sondern:


  • Dankbar für die Wäscheberge die niemals enden wollen, den Grasflecken und den Löchern in den Knien.
  • Dankbar für die vielen, vielen Einkäufe, die ich nach Hause schleppe und dann im großen Küchenchaos schnell ein leckeres Essen für die ganze Horde zaubere (und oft nicht mal ein Danke dafür bekomme).
  • Dankbar dafür, dass ich nachts im dunkeln über Bauklötze stolpere und auf minikleine Legoklötzchen trete.
  • Dankbar für den übervollen Kalender, samt den Fahrdiensten zu Fussball und Co.
  • Dankbar für die durchwachten Nächte, sei es, weil das Baby Hunger hatte oder eines der größeren Kinder krank mit Fieber im Bett liegt oder es von Albträumen heimgesucht wird oder einfach nur kuschelbedürftig ist.
  • Dankbar dafür, dass ich auch am Wochenende unglaublich früh aufstehen muss, denn sonst würde ich sicher auch den halben Sonntag verschlafen und würde nicht schon um halb zehn im Schwimmbad planschen.
  • Dankbar dafür, dass ich 1000 neue Dinge lernen darf, zum Beispiel, wie man ein Pokemon fängt oder wie man möglichst realistisch Dino-Geräusche macht.
  • Dankbar für das niemals enden wollende Chaos, die Matschspuren im Flur und die Milchklekse in der der Küche.
  • Dankbar für den Lärm, den vier Jungs mit Holzschwertern im Haus verursachen und das Gequietsche und Gekicher, wenn sich die Mädels mal wieder heimlich geschminkt haben.
  • Dankbar für den Stress, den Alltag und sicher auch so manche Sorge, die ich ohne Kinder sicher nicht hätte.

Und warum? Weil mir immer mehr bewusst wird, dass das alles irgendwann vorbei ist. Im Haus wird es ruhig und sauber sein und ich werde viel Zeit für mich haben und mit meinem Mann Essen gehen können, wann wir wollen. ;o)

Aber JETZT ist hier Leben im Haus, jetzt ist Chaos und Lärm. Und auch viiiiel Arbeit.
Und ich möchte es trotzdem genießen, JEDEN EINZELNEN TAG!!

Denn ich weiß, irgendwann wird mir das alles furchtbar fehlen...
Auch wenn ich mir das an manchen Tagen so gar nicht vorstellen kann.








Juchu, MurmelTag!


 

Die ganze Familie ist schon am planen und überlegen, denn bald ist es wieder soweit: MurmelTag! Vorfreude pur!

Murmeltag ist bei uns ein ganz besonderer Tag. Ein Tag auf den die ganze Familie hinarbeitet und an dem wir dann gemeinsam etwas tun, dass wir sonst niemals tun würden.

Ich erzähle Euch kurz von unsrem letzten Murmeltag ,dann wird vielleicht auch klar, wieso der bei unseren Kindern so viel Vorfreude hervorruft.
Murmeltag ist "Kinderwunschkonzert". (Wir Eltern habe zwar ein Vetorecht, aber bisher mussten wir es nicht einsetzten.)

An einem Samstag haben wir uns alle im Schlafanzug im Wohnzimmer versammelt und freudig diesen wundervollen Tag begrüßt. Zu allererst wurde ein Matratzenlager errichtet und wir haben den Tag mit einem "Kinomorgen" begonnen. Anschließend, um dann doch wenigstens mal kurz an der frischen Luft gewesen zu sein, sind wir ins Hallenbad gefahren und haben zusammen getobt und geplanscht. Direkt von dort aus, sind wir in ein sehr großes Lebensmittelgeschäft gefahren (wegen der riesigen Auswahl) und jeder aus der Familie durfte sich etwas zu Essen aussuchen. Pommes, Pizza,... dazu ein Getränk nach Wahl und es wird noch besser, eine Wunschsüßigkeit!
So reich bepackt sind wir dann nach Hause gezogen, haben den Backofen angeschmissen und ein riesiges Süßigkeitenbuffet gerichtet. Meine beiden Männer haben noch Coctails gemixt (natürlich ohne Alkohol) und dann haben wir nichts mehr gemacht. Nur genossen.
Alle zusammen lagen wir in unserem Matratzenräubernest, haben königlich gespeist und noch mal einen superlustigen Film angeschaut.
Schließlich war uns allen ein bisschen schlecht, aber wir waren sehr glücklich!! Und geschlafen haben wir alle zusammen im Wohnzimmer. ;o)

Jetzt ist noch die große Frage: Wie können wir uns denn einen MurmelTag verdienen?
Auf der Fensterbank in der Küche stehen zwei große Einmachgläser. Das eine ist zu beginn voll und das schöne, verzierte ist leer.


Immer, wenn die Kinder etwas toll machen, freiwillig helfen,... dürfen sie sich eine Murmel vom einen in das andere Glas werfen. Dabei gibt es zwei Regeln:

  1. Die Kinder dürfen nicht nach den Mumeln fragen. "Krieg ich dafür dann eine Murmel?"
  2. Wir dürfen für schlechtes Benehmen oder zur Strafe keine Murmeln aus dem Glas nehmen.
Auch die Kinder dürfen uns Eltern ab und zu eine Murmel erlauben. Und wenn dann das verzierte Glas voll ist, ist endlich... jetzt wisst ihr ja Bescheid ... Murmeltag!

Das System funktioniert prima für uns. Mal nutzen wir es intensiver, dann schläft es wieder ein bißchen ein. Aber jetzt, so kurz vor dem Ziel, verfehlt es seine Wirkung nicht.
Was mir besonders gut daran gefällt ist, dass alle zusammen arbeiten und dennoch jedes Kind sein eigenes "Murmellob" bekommt.
Ich befürchte nur, die Kinder sind schon so konditioniert, dass das klacken einer Murmel immer gleich ein paar Endorphine freisetzt. ;o)

So. Das sind also unsere Mumelgläser.
Und nicht nur die Kinder freuen sich auf den bald anstehenden und wohl verdienten Mumeltag!!



Dienstag, 21. Januar 2014

Geschenkte Zeit

Da saßen wir nun, meine Thermoskanne und ich. Alleine...



Heute mittag hätte ich zwei Veranstaltungen an der Uni gehabt. Doch beide sind krankheitsbedingt ausgefallen.
(Da ich meine Mails nicht mehr gecheckt habe, ging das leider völlig an mir vorüber.)
Pech.
Gut.
Was nun.
Ich könnte mich ärgern. (Immerhin bin ich über eine Stunde unterwegs. Einen Weg.)
Aber nein, Welt. Du kriegst mich heute nicht unter!

Ich sehe es anders. Diese Zeit wurde mir geschenkt...
Zeit, die ich sonst zu Hause mit putzen oder Wäsche waschen verbracht hätte. Hier hingegen bin ich verdammt zum Nichts tun.
Herrlich!

Da es so wundervoll regnet und ich Zug fahren liebe, kann gerade nichts meine Stimmung trüben.
Also warte ich auf die Bahn. 45 Minuten lang. 
Lese Blogs, in aller Ruhe.
Zack. Geht mein Handy aus, Akku leer. Und kein Buch dabei.
O.K., warte ich einfach so und träume vor mich hin.
Immer noch herrlich!

Um dann festzustellen, dass ich den Fahrplan falsch gelesen habe und mein Zug nur am Samstag fährt und der, in dem ich sitze nicht in unserem schönen Dorf hält.

Hey, Welt! Das ist nicht fair!! Ich gebe mir hier allergrößte Mühe optimistisch zu sein.
Willst du mich auf die Probe stellen??

Montag, 20. Januar 2014

Kinder-Treppen-Stufen

Heute ein ganz schneller Post, denn es geht dem Semsterende zu und es wollen ganz dringend noch zwei Hausarbeiten für die Uni fertig geschrieben werden.

Da ich aber viiiiel (!!) lieber hier schreibe, gönne ich mir diese kreative Miniauszeit. ;o)

Hier ist noch etwas, was mir mein Leben mit drei sehr lebendigen Kindern  in einer kreativen Chaosfamilie (da schließe ich mich mit ein) doch ein bißchen vereinfacht hat:



Wir leben in einem kleinen Häuschen (und ich meine KLEIN!). Aber dennoch haben wir zwei Stockwerke. Eines für die Erwachsenen und eines für die Kinder.
Nun ist es doch so, dass sich im Laufe des Tages alles mögliche unten ansammelt, was nach oben gehört.
Schon seit längerem lege ich die Dinge, die ich finde unten auf unsere Treppe. Wenn es dann abends ans aufräumen geht, fühlt sich keiner zuständig, die Dinge nach oben zu tragen.

Seit ich nun für jedes Kind eine Treppenstufe markiert habe (Anfangsbuchstaben der Kids, wie kreativ!), klappt das deutlich besser, weil jeder weiß, für was er zuständig ist. Und zudem gibt es oben kein "Verteilechaos" auf die Kinderzimmer mehr.

Klein, aber fein!
;o)

Sonntag, 19. Januar 2014

WochenGlückBlick

Denise von "Fräulein Ordnung" hat zum neuen Jahr auf ihrem Blog eine tolle Idee in die Tat umgesetzt: Den Wochen(glück)-Rückblick.
Und genau das werde ich jetzt auch tun. Immer sonntags, möchte ich mit ein paar wenigen Bildern und Worten einige Glücksmomente meiner Woche festhalten.

Tja, und da heute "zufällig" Sonntag ist,...



Das definitiv tollste diese Woche war das "ich trau mich endlich"  den Blog offiziell zu machen. Schon lange dran rumgedacht, schon lange rumgeträumt,  jetzt in Wirklichkeit! Krass!!



Eine gute Freundin hatte diese Woche Geburtstag und ich habe ihr ein paar Blümchen vor ihr Haus gemalt. Auf dem Heimweg konnte ich dann einfach nicht widerstehen und habe die eine oder andere Ecke "verschönert".



Am Freitag hatte ich netten Besuch und der hat mir diese wundervollen Tulpen mitgebracht. Ein richtiger Farbtupfer.


Und das gleich richtig! Ich habe hier schon zwei Zimmer auf den Kopf gestellt und einige Kisten Zeugs aussortiert. Das ist soooo befreiend! 


Gestern Abend waren wir ganz spontan zum Waffelessen eingeladen. Mal abgesehen davon, dass die Waffeln herrlich waren und diese Menschen einfach nur wundervoll sind, hatte ich riesigen Spass mit Magnetwörtern am Kühlschrank zu spielen und so wundersame Sätze zu zaubern.

Ich wünsche Euch von Herzen einen guten Start in die neue Woche und ganz viele, wundervolle Glücksmomente!

Alles Liebe, 
Marion




Samstag, 18. Januar 2014

Die Vesperdosen-Lösung

Heute möchte ich etwas für die Mamis schreiben oder für diejenigen, die morgens auch in den Vesper-Richte-Stress geraten. Gesund soll es sein, abwechslungsreich und lecker...
Da ich jeden morgen je nach Wochentag drei bis vier Vesper richte und jeder mindestens ein Brot möchte und Obst und ich der Meinung bin, auch Gemüse kann nicht schaden und das ganze dann auch noch in getrennten Dosen verpackt sein soll (ist ja auch eklig, wenn an den Apfelschnitzen Brezelkrümel kleben)... 
Sehr langer Rede, sehr kurzer Sinn:
4 Leute x (1 Dose Obst + 1 Dose Gemüse + 1 Dose Brot)= 12 Dosen

O.K., es sind nicht jeden Tag so viele, aber wie ich finde, zu viele! Und dann gibt es da noch leider diesen "Schwund" in Schule und Kindergarten, der ebenfalls mit der Anzahl der Behälter einhergeht. Je mehr Dosen im Ranzen, desto eher kann man auch eine vergessen.

Jetzt komme ich aber endlich mal zum Punkt.
In den Sommerferien bin ich auf diese Dosen (klick) gestoßen:


Ich habe inzwischen vier von ihnen und sie sind wirklich täglich im Gebrauch und ich bin völlig überzeugt! Die drei kleinen Fächer können auch einzeln herausgenommen werden, so dass auch mal etwas größeres hineinpasst.



Dann stehe ich morgens also in meiner Küche, lausche dem Radio, richte die Brote und schnippel das Gemüse. Und dann kommt der beste Teil: kunterbunt verteilen.
Hier unten seht ihr mal die "Alltagsvariante", aber da gibt es natürlich noch die mit Kuchen drin, oder Salzbrezelchen oder mit kleinem Minijoghurt (ein kleiner Löffel passt auch noch mit rein). 
Auch beim Obst und Gemüse sind euch keine Grenzen gesetzt. Nur flüssige Sachen gehen nicht, die schwappern von einem Minifach ins nächste.


Und hier seht ihr dann das fertige Ergebnis, samt Trinkflasche und Monatsfahrkartengeld. ;o)
Die richtige Dose zum Einpacken erkennen die lieben Kleinen an ihrer Trinkflasche. (Ist ja je nach Vorliebe und Alter was anderes drin.)



Klingt jetzt ein bißchen wie ein Werbepost (nein, ich bekomme von der Firma leider kein Geld dafür), aber meine Morgenstunden sind dadurch ein bißchen einfacher geworden und daran wollte ich Euch teihaben lassen.

Gibt es auch eine Kleinigkeit, die Euer Leben vereinfacht hat? 
Erzählt mir davon!! 
(Gerne unten einfach ein Kommentar hinterlassen.)


Der Mach-alles-gut-Button

Heute braucht es nicht viele Worte.
Einfach nur klicken und sich freuen!

Mach-alles-gut-Button

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag.
;o)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Die Vorratskammer räubern

Ein großes Vorhaben für das Jahr 2014 ist es, unser Haus einmal auf den Kopf zu stellen, also richtig "durchzuwirbeln". Und um mich dabei zu motivieren und inspirieren, lese ich zwei, drei Blogs zu diesem Thema. Auch diesen hier: maryorganizes.com

Und auf diesem Blog habe ich heute folgendes entdeckt:


Die Idee ist zwar nicht von mir, aber ich war gleich Feuer und Flamme!!

Von Freitag, den 17. Januar bis zum 31. Januar werde ich versuchen, möglichst viele Dinge zu benutzen, die eh in unserer Vorratskammer darauf warten endlich verspeist zu werden.
Zwei Wochen finde ich einen sehr guten Zeitraum, denn die Kinder werden nicht gerade begeistert sein, wenn es mal kein Wunschkonzert gibt (wir erstellen immer zusammen einen "Wochen-Essensplan", bei dem sich jeder ein Gericht wünschen darf).
Dafür werde ich in diesen zwei Wochen versuchen viele Dinge aufzubrauchen, die schon lange hier liegen, aber die definitiv zu schade sind, um sie wegzuschmeißen.

Das könnten motivierende Argumente sein:
  • Es werden Dinge aufgebraucht, bevor ihr Verfallsdatum erreicht ist und sie dann leider doch irgendwann in der Restmülltonne landen. (Oder geht es Euch nicht auch so, dass ihr hin und wieder aus einem Gelüst heraus etwas kauft, das dann später doch nicht ganz so verlockend klingt? Oder man braucht für irgendein Spezial-Rezept nur einen Teil des Produkts und der Rest steht dann sinnlos herum.)
  • Man ist dazu gezwungen, mal wieder ein paar andere Gerichte zu kochen, vielleicht auch mal wieder etwas ganz Neues.
  • Man schafft Platz für neue, leckere Vorräte.
  • Oder in unserem Fall könnte man auch einfach etwas Raum in unserer Mini-Speisekammer lassen, dann muss man nicht jedes mal puzzeln, wenn man einkaufen war.
  • Der ein oder andere Euro lässt sich so sicher auch sparen.
  • Und bei dieser Gelegenheit könnte man ja gerade noch das ganze Kämmerchen durchputzen und durchorganisieren, dann wäre das auch endlich mal erledigt. ;o)
Ich bin mal gespannt, wie diese zwei Wochen werden und ob wir echt einige Dosen und Tütchen sinnvoll eliminieren können.
Ich werde Euch berichten...

Und wenn Ihr Lust habt, macht doch einfach mit!! Und wenn Ihr keine Vorratskammer habt, dann doch sicher einen Schrank, eine Schublade, eine Kiste,...

Auf die Reste - Fertig- Los!

Was ich noch so mag - Regen

Nach dem ich gestern so einen Spass daran hatte, darüber zu schreiben, wieso ich gerne Bahn fahre, möchte ich heute genau so weiter machen.
Denn es gibt noch etwas, was ich sehr mag:

REGEN!

Ich liebe Regen, schon immer. Je doller es regnet, um so besser. Sommerregen zu mögen ist ja noch ganz einfach, aber diese Schmuddeltage, an denen es gar nicht mehr aufhören will...


Ich präsentiere die 7 besten Gründe, warum Wasser vom Himmel doch gar nicht so schlimm ist:

  • Ist euch schon mal aufgefallen, dass dann die Natur in ganz wundervollen, satten und dunklen Farben leuchtet? Das Gras ist grüner, Blumen haben kräftigere Farben,...
  • Obwohl es mich bei Regen wie magisch nach draußen zieht, ist es nicht zu verachten, wie viel gemütlicher ein zu Hause wird, wenn draußen Schmuddelwetter ist.
  • Man kommt mit anderen Menschen toll ins Gespräch. Wenn jeder erst mal über das Wetter jammert und ich dann strahlend verkünde, dass es doch eigentlich ganz schön so ist.
  • Und hat nicht auch eure Oma schon gesagt: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung? Also, Regenjacken und Gummistiefel (ersatzweise gehen auch Wanderschuhe) an und ab nach draußen! 
  • Wenn man dann draußen ist, erst mal ganz tief einatmen!
    Die Luft ist ganz sauber gewaschen und klar. 
  • Noch schöner ist es, dann die Augen zu schließen und dem Regen zuzuhören. Für mich gibt es nichts beruhigenderes als das Trommeln von Regen. Wer einen Schirm bevorzugt, hat zwar nicht das geniale Erlebnis des klopfens der Tropfen direkt auf den Kopf (ich finde das herrlich!), dafür ist das Trommeln um so lauter.
    Und irgendwann werde ich wieder ein Schlafzimmer im Dach haben mit großen Dachfenstern. Schon alleine wegen dieser zauberhaften Akustik.
  • Aber das Beste kommt ja erst noch. Schnappt euch ein kleines Kind, denn die wissen die wahren Freuden des Regens auch noch zu schätzen. Zieht dichte Schuhe an, vielleicht noch eine Regenhose und dann los: Zack - ab in die Pfützen!
    Versprochen, das macht immer noch genau so viel Spass, wie früher!!
Oder um es abschließend mit den Worten von Reinhard Mey zu sagen:
"Um die Sonne zu mögen, gehört nicht viel. Aber das Sauwetter zu lieben, das hat Stil!" 

Dienstag, 14. Januar 2014

Warum ich gerne mit dem Zug fahre


Also ich heute morgen am Bahnhof saß und auf meinen Anschlusszug gewartet habe, kam mir so ein Gedanke: Wie sehr ich es genieße morgens mit der Bahn zu fahren! Klar, mit dem Auto würde es sicher schneller gehen, aber...

Und genau diese "aber" haben mal ein paar wertschätzende Zeilen verdient.



  • Es ist so friedlich morgens durch das noch dunkle Dorf zum Bahnhof zu gehen. Hier und da ein mürrisches "Morgen", sonst hört man nichts. Im Frühling hört man die ersten Vögel trällern und im Sommer ist die Luft noch so wunderbar klar und kühl.
  • Der Weg zum Bahnhof (und das ist bei mir etwa eine Viertelstunde) macht wach! Bewegung, frische Luft, Zeit um sich auf den neuen Tag einzustellen.
  • Der Zug ist meistens ziemlich voll. Und ich liebe es die Menschen darin zu beobachten. Manche lesen Zeitung, manche duddeln auf ihrem Handy rum, andere starren aus dem Fenster... was die ältere Dame mir gegenüber wohl gerade denkt??
  • Das Highlight ist dann der Hauptbahnhof, hier muss ich umsteigen. Und nicht nur ich! Dieses Gedränge, diese Menschenmassen, die sich alle ohne ein Lächeln den Weg durch die Menge bahnen. Zur Arbeit, zur Straßenbahn, auf den nächsten Zug,...
    Und jeder einzelne ist wichtig, jeder ist einzigartig! Ist das nicht absolut unglaublich??
  • Wenn man viel Glück hat und das hat man meistens eher mittags, selten morgens, dann darf man Teil eines intensives Gesprächs anderer Fahrgäste werden.
    Das sind oft belanglose Dinge, manchmal sind diese aber auch herzerwärmend oder völlig absurd. Doch ich finde, man kann so eine ganze Menge über "die Menschen" lernen.
  • Natürlich kann man auch Geld sparen, wenn man ab und zu auf das Auto verzichtet.
  • Auch nützliche Dinge, wie die Mail-Inbox könnte man aufräumen, aber das tue ich lieber zu Hause. Da ist das Zugfahren doch viel zu schade für. ;o)
  • Mit das Schönste ist es jedoch Musik zu hören. Wie selten nehme ich mir zu Hause Zeit mich hinzusetzten und einfach schöner Musik zu lauschen (und damit meine ich ohne nebenher die Spülmaschine auszuräumen oder ähnliches.) Und wie sehr kann ich es genießen, dass ich beim fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr die Verantwortung komplett abgeben kann, um statt dessen einfach nur dazusitzen und meinen Lieblingsliedern zu lauschen.
  • Das gleiche gilt natürlich für das Lesen. Wie viele fantastische Bücher hätte ich noch nicht gelesen, hätte ich nicht so viel Zeit im Zug oder Bus verbracht (oder das Warten auf selbige).
    Ich erlaube mir auch zu stressigsten Unizeiten, wenn sonst nur Fachliteratur auf mich wartet, die Zeit im Zug für mich zu nutzen um etwas zu lesen, was mir Freude macht.
Liebe Leute. Das wollte ich mal loswerden. Und übermorgen darf ich wieder um kurz vor sieben zum Zug stapfen und wisst ihr was? Ich freu mich jetzt schon drauf!!

Montag, 13. Januar 2014

Muffin-Knabber-Blech

Ich präsentiere:
Die einfache und doch so andere Art eines gesunden, bunten und vor allem auch schnellen Snacks.



Die Zubereitung ist ganz einfach. Man nehme ein Muffinblech und Fülle es mit allen farbenfrohen Köstlichkeiten, die gerade im Haus sind. So sieht er jedes mal anders aus und die Kinder freuen sich, weil es nie zwei mal das gleiche gibt.
In die Mitte auf den Tisch stellen (da geht auch der kleine Wohnzimmertisch und alle kuscheln sich aufs Sofa). Fertig. Losknabbern.

Bei uns gibt es dieses Knabberblech vor allem dann, wenn wir mittags zum Geburtstagskaffee eingeladen sind oder wir den Sonntag Mittag überbrücken müssen, weil wir erst abends kochen.
Bewährt haben sich bei uns eine gute Mischung aus Obst, Gemüse und Knabbersachen zum Beispiel:


  • Bananenscheibchen, Apfelschnitze, Trauben, Kiwistückchen (dann mit “Piekser”), Mandarinenschnitze,… im Sommer gerne auch Kirschen oder Beeren.
  • Gurkenscheiben, Minitomaten, Paprika- und Karottenstifte,…
  • Kräcker, Grissinis (in ein kleines Glas in die Form gestellt), Salsstangen, Backerbsen, Nüsse,…
  • Und besonders beliebt: Zuckercornflakes (damit sind bei uns jegliche süßen Cornflakesersatzvarianten gemeint), Chips, Flips, kleine Joghurtdrinks,…

Viel Spaß beim ausprobieren und schickt mir doch ein Foto von euren Blechideen. 

Sonntag, 12. Januar 2014

Geschmack der Kindheit

Schaut mal, was ich heute in der Uni dabei hatte. Uni? Ja, da geh ich immer noch hin, obwohl (oder eher weil) ich drei Kinder habe.

Auf jeden Fall sind Montage immer sehr lang und manchmal auch langweilig. Und da dachte ich mir, ich versüße mir heute die Vorlesungen ein bißchen.
Und schaut mal, was ich in meiner Vesperdose hatte:


Ich bin sicher nicht die einzige, die sich noch an dem Geschmack von diesen leckeren Emeukal-Hustenbonbons erinnern kann. Wir haben sie damals immer dann bekommen, wenn meine Mama für uns ein Rezept in der Apotheke eingelöst hat.
Ich verbinde damit fürsorgliche Liebe als krankes Kind, stundenlanges Kassette hören und ich muss euch sagen:
Sie schmecken immer noch genau so lecker, wie in meiner Kindheit.

Und das beste: Es gibt sie jetzt auch noch als Lollis!!
Doppeltes Kinderglück ;o)

Samstag, 11. Januar 2014

Zur Ordnung erziehen

Ja, ich bin ein Chaot und ich stehe dazu. Tief in mir drin herrscht kreatives Chaos und es kostet mich Mühe, Anstrengung und Einfallsreichtum, um mich zur Ordnung zu erziehen.

In der Küche habe ich gleich mehrere Helfer, die mich dabei tatkräftig unterstützen:


  1. Unsere zwei Kater.
    Wenn ich (oder wenn ich Glück habe, eines der Kinder) morgens nach dem Frühstück nicht direkt unsere Müslischüsseln in die Spülmaschine stelle, sitzt einer von beiden sicher auf dem Tisch und schleckt mit Genuss die letzten Tropfen Milch aus der Schüssel.
  2. Mein Mann.
    Ich habe die dumme Angewohnheit beim Spülmaschine ausräumen, all die schönen, bunten Plastikschüsseln erst mal auf die Arbeitsfläche zu stellen und diese dann ganz zum Schluss zu versorgen. Jedenfalls nehme ich mir das vor. Ehrlich!
    In Wirklichkeit ist es dann doch so, dass ich es einfach "vergesse", da ich überhaupt keine Lust dazu habe, diese Dinger tetrismäßig in unseren Schrank zu puzzeln.
Und so sieht die Erziehungsmethode meines Mannes aus:



Er baut mir jedes mal einen tollen Turm, teilweise recht beeindruckende Dinger!!
Vielen Dank mein Mann, dass du mich auf diese kreative Weise an unangenehme Aufgaben erinnerst. ;o)

Habt ihr auch irgendeine Alltagsaufgabe, die ihr einfach gar nicht gerne macht und die ihr auch "ausversehen" übergeht??